Die Cashew – Eine Nuss wie keine
Die Cashew, eine delikate essbare Nuss, die nicht nur für ihren unverwechselbaren nussigen Geschmack sondern auch für ihre Beliebtheit als Essensbestandteil in vielen delikaten Gerichten bekannt ist. Diese Nussart wird besonders in Gebieten wie Brasilien, Vietnam und Indien angebaut, sie bevorzugt also sehr warmes Klima und gedeiht dort am besten. Gegessen wird sie aber in vielen Teilen der Welt mehr als nur in den genannten; besonders in Europa und den USA ist die Cashew überaus beliebt und begehrt, sie ist die dritt meist verkaufte Speisenuss auf dem gesamten Weltmarkt.
Oft wird diese Nuss mit einem Samen verwechselt, wirklich wachsen tut sie aber als Frucht einer tropischen Immergrünpflanze mit dem lateinischen Namen Anacardium occidentale. Diese Pflanzen produziert nicht nur die begehrten echten Cashews sondern auch ähnliche Früchte, die meist einen roten oder gelblichen Farbschimmer aufweisen und in Indien und Lateinamerika üblicherweise zu einer Art Marmelade weiterverarbeitet werden. Diese ist jedoch sehr unbekannt und unüblichen in den restlichen Teilen der Erde und so hat es doch nur die Cashew selbst zu Ruhm und Ehre geschafft und die Geschwister, die “falschen” Früchte der Cashewpflanze finden hier keinerlei Gebrauch.
Der Werdegang der Cashew
Bevor wir als Konsumenten diesen köstlichen Snack zum Verzehr in den Läden finden können, muss die Nuss einige Prozeduren, wie das Schälen und Säubern in der Fabrik über sich ergehen lassen. Die leberförmige Cashew wird zuerst aus der rohen Frucht gewonnen, indem sie aus ihrem lederähnlichen Hautmantel befreit werden, was auf verschiedene Arten geschehen kann. Ein Hindernis dieser Arbeit ist ein Öl, das die Lederhaut der Cashew produziert. Die sogenannte Cashew Schalen Flüssigkeit (kurz CNSL von der englischen Bezeichnung Cashew Nut Shell Liquid), die durch das Zerschneiden der schützenden Haut entsteht, wirkt schädlich bei Hautkontakt und ergibt somit Probleme für die Arbeiter in einer Fabrik, die Cashews für den Großhandel verwertet. Allerdings wird auch diese Flüssigkeit weiterverwendet und hat somit nicht nur negative Seiten für die Hersteller. Doch gerade in armen Ländern wie Indien, machen sich Betreiber von großen Konzernen nicht viel Gedanken um den Schutz der Arbeiter vor der schädlichen Substanz, was bereits viele Diskussionen hervorgerufen hat.
